Katharina von Siena

29. April – Fest (F)

Katharina von Siena, geboren um 1347 zu Siena als Tochter eines Wollfärbers, trat mit achtzehn Jahren bei den Bußschwestern vom hl. Dominikus ein. Raimund von Capua wurde ihr Seelenführer. Im Pestjahr 1374 erkrankte sie selbst bei der Pflege von Pestkranken. In Pisa erhielt sie 1375 die Stigmata, die bis zu ihrem Tod unsichtbar blieben. Durch ihr staatsmännisches Talent konnte sie viele Streitigkeiten und Feindschaften beilegen. Besonders setzte sie sich für die Rückkehr des Papstes von Avignon nach Rom ein. Auf Wunsch Urbans VI. übersiedelte Katharina 1378 nach Rom. Hier betete, litt und sorgte sie sich um die Einheit und Reform der Kirche. Sie pflegte eine christozentrische Frömmigkeit, die besonders in der Verehrung des kostbaren Blutes des Herrn ihren Ausdruck fand.

Katharina starb am 29. April 1380 in Rom und wurde in der Kirche Santa Maria sopra Minerva beigesetzt. Im Jahre 1970 wurde sie zur Kirchenlehrerin erhoben. Johannes Paul II. erhob sie am 1. Oktober 1999 zur Mitpatronin Europas.

Patronin Italiens; zweite Patronin Roms; der Sterbenden, Wäscherinnen; gegen Kopfweh, Pest.

Dargestellt in vornehmer weltlicher Kleidung oder im Ordenshabit mit Lilie, Buch, Kruzifix, Herz, Dornenkrone, Rosenkranz, Wundmalen des Herrn.

Lesejahr

Heute ist Dienstag, der 28.02.2017

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